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Game Drive im Etosha Nationalpark in Namibia

Über Löwen in Flitterwochen und ein laufendes McDonald’s

Es ist erst kurz vor 6 Uhr, als wir verschlafen aus unserem Häuschen des Etosha Safari Camps treten. Die Welt um uns herum scheint noch in tiefem Schlaf versunken zu sein und nichts als Stille zu hinterlassen. Der Atem kondensiert in der kalten Morgenluft und lässt mich unwillkürlich die Arme enger um meinen Körper schlingen. Auch wenn der Anblick der Abermillionen Sterne und das Verharren in dieser friedlichen Welt wunderschön ist, treibt uns die Kälte und das bevorstehende Erlebnis bald in Richtung Haupthaus. Nach einem leckeren Frühstück treffen wir unseren Guide Rodney und die anderen Gäste am Parkplatz und steigen in den Safariwagen. Eingekuschelt in die bereitliegenden Wolldecken kann das Abenteuer Etosha starten.

Offizieller Einstieg in das Abenteuer

Die wenigen Minuten die wir zu dem Andersson Gate fahren, vergehen beim Anblick des Sonnenaufgangs wie im Flug. Am Gate reihen wir uns in die Warteschlange ein, um in den Park eingelassen zu werden. Da es in den vergangenen Jahren zu Wilderei im Park gekommen ist, muss man dafür mittlerweile den Pass vorzeigen. Wenn man registriert wurde, wird schließlich der Eintritt am nächstgelegenen Camp fällig – in unserem Fall Okaukuejo. Als ausländischer Selbstfahrer bezahlt man an dem jeweiligen Camp ungefähr 80NAD pro Person (umgerechnet circa 5€ p.P.) und 10NAD pro Fahrzeug und darf dafür den ganzen Tag über im Park verbringen. Da bei unserer geführten Tour Rodney all das übernimmt, bleibt uns lediglich die Aufgabe darüber nachzudenken, was der Tag wohl bringen wird. Bei einer Parkgröße von über 22.000km², über 30 Wasserlöchern, 114 Säugetier- und hunderten Vogelarten sind die Möglichkeiten schließlich schier endlos.

Ganz unterschiedliche Erlebnisse warten

Nach dem offiziellen Teil startet Rodney den Motor und erklärt uns den Plan für die heutige Tour. Es gibt so viele Möglichkeiten und so viele Wege, dass man zu Beginn eines Drives wahrlich die Qual der Wahl hat. Die berühmte Etosha Pfanne, die fast ein Viertel der gesamten Parkfläche einnimmt und damit die größte Salzpfanne ganz Afrikas ist, werden wir heute zumindest nicht sehen. Zwar ist sie Namensgeber von Etosha, was übersetzt „großer weißer Platz“ (Bei einem Blick auf das Satellitenbild wird klar, woher der Begriff stammt.) bedeutet, für Tierbeobachtungen jedoch nicht ideal. Da versprechen die verschiedenen Wasserlöcher bessere Chancen, vor allem jetzt in der Trockenzeit zwischen April und Oktober. Da die Tiere in diesen Monaten auf die anfahrbaren Wasserquellen angewiesen sind, sind die trockenen Monate die beste Reisezeit für Säugetier-Beobachtungen. Vogelfans hingegen sollten lieber in der Regenzeit zwischen November und März anreisen, um auch die Zugvögel zu erleben, die während der Trockenzeit fortziehen. Doch letztlich ist es immer Glückssache, welche Erlebnisse man in Etosha macht und lässt immer aufs Neue die Aufregung steigen.

Erste Sichtungen und ein absolutes Highlight

Schon in der ersten Stunde haben wir Glück und sehen viele verschiedene Tiere. Springböcke kreuzen direkt vor unserem Wagen die Straße, ein Schabrackenschakal-Pärchen trabt entspannt zwischen den Büschen, Giraffen und Oryxe schreiten majestätisch durch die schier endlosen Weiten. Zebras blicken uns interessiert entgegen und geben sich völlig unbeeindruckt von ihren Fohlen, die vergnügt um sie herumtoben. Auf Rodneys Frage, ob sie schon einen Löwen gesehen haben, antworten die Zebras zwar nicht; dafür aber ein netter Mann, der als Selbstfahrer im Park unterwegs ist. An einem Wasserloch, wo wir das Gewimmel unendlich vieler Zebras bestaunen, fährt dieser zu uns herüber und berichtet von einem Löwenpaar, das er nicht weit entfernt gesehen hat. Aufregung breitet sich in unserem Wagen aus – Löwen zu sehen, das wär’s. Schnell machen wir uns in die beschriebene Richtung auf und recken die Köpfe in alle Richtungen. Nach einiger Zeit des Suchens entdecken wir sie wirklich: ein Löwenpaar, das sich laut Rodney im „honeymoon“ befindet und sogar ein weiteres Männchen, das in sicherem Abstand von dem Paar entfernt liegt. Vollkommen fasziniert bleiben wir mit ausgeschaltetem Motor minutenlang stehen und beobachten die majestätischen Tiere. In Flitterwochen zu sein bedeutet bei Löwen, drei Tage lang nichts anderes zu tun als sich alle fünfzehn Minuten zu paaren. Wahrscheinlich ist das der Grund, weshalb sie sich von Rodneys Zurufen, dass er leckeres europäisches Frischfleisch mitgebracht hätte, gar nicht erst beeindrucken lassen. Schweren Herzens reißen wir uns irgendwann von den drei Tieren los, die sich in der Zwischenzeit ein schattiges Plätzchen gesucht haben, und setzen unsere Fahrt fort. Gerade zur rechten Zeit, wie sich herausstellt. Denn an dem zebra-überlaufenen Wasserloch hat sich mittlerweile eine weitere Löwin eingefunden, die bei den anderen Tieren alarmierte Aufmerksamkeit auslöst. Ein mutiger Hengst stellt sich schützend vor seine Herde, verliert aber sofort die Nerven als die trinkende Löwin den Blick auf ihn richtet. Mittlerweile ist jeder von uns völlig im Bann dieser Natur, die so viele spannende Erlebnisse bereithält. Auf der einen Seite diese wundervolle Stille, auf der anderen Seite das rege Treiben und Zusammenleben der verschiedenen Tierarten.

Ein laufendes McDonald’s und ein großartiger Abschluss

Selig von den bisherigen Erlebnissen verlassen wir auch dieses Wasserloch. Auf unserem Weg begegnen wir einer Impala-Antilope, deren lustige Färbung am Hinterteil an ein schwarzes M erinnert. Das laufende McDonald’s für Löwen, erklärt Rodney und erntet ausgelassenes Lachen. Die Stimmung, die scheinbar nicht mehr besser werden kann, erreicht einen neuen Höhepunkt, als wir am nächsten Wasserloch eine achtköpfige Elefantenherde sehen. Zwei Kleine spielen ausgelassen im Wasser und versuchen, einige Tropfen Wasser bei einem erwachsenen Tier zu schnorren. Als wir uns auch von diesen Tieren schweren Herzens loseisen, ist es bereits Zeit für den Rückweg. Gefühlt hätte es ewig so weitergehen können.

von Jana Kucharczyk

Weiter Eindrücke vom Etosha Nationalpark gibt es hier.

 

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The Kalahari Experience

Tag 1

Mittwochvormittag: Ein normaler Arbeitstag beginnt (?). Gegen 7.50 komme ich im Büro an, gegen 8.30 kommt die Frage auf, ob ich am gleichen Tag noch mit auf eine Lodge im Süden des Landes fahren möchte. Ich muss nicht lange überlegen, bis meine Entscheidung feststeht. Also alles wieder zurück auf Start. Ich packe schnell meine sieben Sachen, damit es pünktlich um 11 Uhr bei Gondwana losgehen kann. Ich darf Manni,einer der Gründungsväter von Gondwana Collection, auf seiner Fahrt begleiten. Er ist auf dem Weg zum Kalahari Farmhouse, wo GC immer am Anfang des Jahres eine Fortbildung für Mitarbeiter mit hervorragenden Leistungen organisiert. Dieses recht junge Projekt fördert interne Mitarbeiter, um mehr Führungspositionen mit lokalem Personal besetzen zu können. Die Fahrt zur Lodge zeichnete sich aus durch lächerlich gerade Straßen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Das Kalahari Farmhouse liegt gut 300 Kilometer (ca. 3h Fahrt) südöstlich von Windhoek. Zu erreichen ist sie ganz einfach über die B1 & C20. Die kleinen, im Farm-Stil gehaltenen, Häuschen bilden einen Ring um das Hauptgebäude. Die 11 Chalets verfügen alle über einen eigenen Kamin, sodass man auch im namibischen Winter nicht frieren muss. Ich frage mich tatsächlich ob ein Kamin hier überhaupt notwendig ist. Regelmäßig wird mir aber von ausgewanderten Deutschen berichtet, dass sie selten so gefroren hätten wie in ihrem ersten „Winter“ in Namibia. Das werde ich in den kommenden Monaten wohl oder übel noch am eigenen Leib erfahren. Innerhalb dieses Ovals aus Häusern befinden sich mehrere große Palmen und andere Bäume, welche der Lodge Schatten spenden – eine kleinen Oase am Rande der Kalahari. Dieses Paradies verdankt seine Existenz den artesischen Brunnen in der Gegend um Stampriet. Die natürlichen Wasserquellen ermöglichen auch die Üppigkeit der Vegetation auf der Farm. Das Farmhouse trägt seinen Namen auch nicht zu Unrecht. Von hier aus werden die übrigen Gondwana Lodges mit Fleisch, Käse & Gemüse versorgt. Wenn man das nicht weiß, wird es einem aber kaum weiter auffallen. Den Rest des Tages verbringe ich mit der Begehung des Geländes. Ab und an schaue ich auch bei der “Academy” vorbei. Geleitet wird die Veranstaltung von der HR-Managerin, welche ich bereits im Zuge meines Bewerbungsprozesses kennenlernen durfte und einer externen Mitarbeiterin. Gegen 19 Uhr gibt es im Restaurant ein gemeinsames Abendessen, bei dem ich mit einigen Seminarteilnehmer ins Gespräch komme. Es war sehr interessant zu sehen, von welchen Lodges die einzelnen Teilnehmer kamen. Einige wenige kannte ich noch von meinem letzten Trip. 

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Chalet, Kalahari Farmhouse

Tag 2

Da ich erst seit wenigen Wochen bei Gondwana bin, wollte ich heute die Chance nutzen und selbst an der “Academy” teilnehmen. Diese beginnt jeden Tag um 8 Uhr. Der für mich relevantere Teil sollte aber erst nach dem Mittagessen stattfinden. So hatte ich also vormittags noch genug Zeit, um die Anlage weiter zu erkunden und eine Weile am Pool zu verbringen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen sollte es dann endlich auch für mich mit der “Academy” losgehen. Manni berichtete über die Anfänge von Gondwana am Fish River Canyon und das Rebranding, dass vor ein paar Jahren stattfand. Er ermöglichte uns Einblicke in den aktuellen Tourismus in Namibia, in Afrika und weltweit. Vier Stunden und mehrere (wirklich!) interessante Powerpointpräsentationen später, war das Seminar für heute beendet. Zum Abendessen fuhren Manni & ich dieses mal auf die nahegelegene Kalahari Anib Lodge. Danach ging es wieder zum Farmhouse und ich unterhielt mich noch eine Weile mit den Seminarteilnehmern. Die meisten waren auch sehr darum bemüht englisch miteinander zu reden, da meine Afrikaanskenntnisse noch recht bescheiden sind. Ich war – wieder einmal – beeindruckt von der Herzlichkeit der Namibier, mit der man hier in bestehende Cliquen aufgenommen wird.

Dinner Bufet auf der Kalahari Anib Lodge

Dinner Buffet auf der Kalahari Anib Lodge

Tag 3

Nach einem kurzen Frühstück durfte ich den restlichen Tag an der Fortbildung teilnehmen. Manni berichtet dieses Mal unter anderem von Gondwanas Marketingstrategien, was natürlich für mich von höchster Relevanz war. Dafür, dass es für mich eigentlich nicht geplant war an dem Seminar teilzunehmen, war der Inhalt nahezu perfekt auf meine Tätigkeit abgestimmt. Es sind wohl genau diese Zufälle, welche meine Zeit hier in Namibia so interessant & abwechslungsreich machen. It just works – somehow.  Gegen später war auf der Ani Lodge noch ein Sundowner Game Drive geplant. Während dem knapp dreistündigen Ausflug sahen wir in etwa so viele Tiere, wie während dem ganztägigem Game Drive im Etosha NP. Das hätte ich so auch nicht erwartet. wir entdeckten noch ein Straußenei, das unbeschützt im Busch lag. Wie unser guide uns erklärte, war es aber ein unbefruchtetes Ei, weswegen es auch in Ordnung war, es in die Hand zu nehmen. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir eine Düne, von der wir eine wunderschöne Aussicht hatten.

Sundowner

Sonnenuntergang in der Kalahari

Straußenei

Ein Straußenei = ca. 24 Hühnereier

Mittlerweile kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass Gondwana seinen ganz eigenen Standart hat. Sei es Personal, Entertainment, Service, Unterkunft oder Verpflegung: das Gesamtpaket passt einfach und man wird nicht enttäuscht. Die Game Drives, welche ich während meiner letzten Reisen nach Namibia mitmachen durfte, waren zwar nicht schlecht, aber in der Regel nicht so gut wie die, der Gondwana-Guides. Es gelingt ihnen einfach spielend, eine Balance zwischen Fachwissen, Anekdoten & Spaß zu halten. Nach der Safari ging es noch zum Dinner Buffet. Dort blieben abermals kaum Wünsche offen. Meiner persönlichen Meinung nach, war das Essen auf der firsch renovierten Anib Lodge, bis jetzt sogar das beste der Lodges, welche ich bis dato besuchen durfte. (Klagen auf sehr sehr hohem Niveau.) Später setzte ich mich noch ans Lagerfeuer und traf auf ein paar Touristen, welche ich bereits von der Etosha Safari Lodge kannte. Sie berichteten mir, was sie seit dem noch alles erlebt hatten und waren sichtlicht betrübt darüber, dass es ihre (vorerst) letzte Nacht im Land sei. Namibia hatte eine weitere Gruppe in seinen Bann  gezogen wurden. Als sich auch die Letzten vom Lagerfeuer zurückzogen, ging ich zu meinem Zimmer und setzte mich noch eine Weile auf die Terasse, von wo ich mir den Sternehimmel anschaute. Es war wirklich zu beeindruckend um schlafen zu gehen.

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Tipp: Sundowner Game Drive

Tag 4

Direkt nach dem Frühstück ging es auch schon wieder los nach Windhoek. Während der Rückfahrt redete ich mit Manni über Gott und die Welt und die Zeit verging wie im Flug. Einen Tankstop und ein “Porkchop” später, waren wir auch schon wieder in der Hauptstadt. So ging auch diese Reise vorüber und ich freue mich schon auf die nächste.

Lively

Rückfahrt nach Windhoek

Die Etosha Safari Lodge (1) – ein Reisebericht

Teil 2

Tag 4
POA:
6 Uhr Aufstehen
6:30 Uhr Treffpunkt
ca. 7 Uhr Abfahrt Richtung Otjiwarongo
14 Uhr Abfahrt von Otjiwarongo Richtung Etosha Safari Lodge  

Zwar hatte unser Fahrer wohl verschlafen, aber wir konnten dennoch relativ pünktlich starten. Mit den Angestellten, die nun ihre freie Woche vor Sicht hatten, fuhren wir Richtung Outjo. Dort angekommen, stiegen wir auf einen anderen Truck und von da aus ging es nach Otjiwarongo, wo wir gegen 10 Uhr ankamen. Nun hieß es also sich bis 14 Uhr die Beine zu vertreten. Da es in Otji tatsächlich nicht all zu viel zu sehen gibt, entscheid ich mich dazu ein Café in der Nähe des Sammelpunktes aufzusuchen. Die Zeit verging schneller als gedacht und um 14 Uhr ging es dann wieder Richtung Outjo. Es wurden noch einige Lebensmitteln und sonstige Versorgungsgüter eingeladen. Die neuen Angestellten die in Otjiwarongo zugestiegen waren, deckten sich noch mit einigen Dingen ein, welche sie für ihre Zeit auf der Lodge benötigten. Voll beladen ging es dann endlich Richtung Etosha. Die aufziehenden Regenwolken kreuzten glücklicherweise nicht den Weg unseres Safariautos. Es wäre sonst etwas ungemütlich geworden. Gegen 18 Uhr kamen wir am Etosha Safari Camp an und luden einen Teil der Lebensmittel aus. Auch der Großteil der Angestellten stieg hier aus. Für uns Praktikanten sollte es weiter zur Etosha Safari Lodge gehen. Dort kamen wir auch wenig später an. Jetzt setzte auch der Regen langsam ein – gutes Timing. Wie bereits auf der Damara Mopane Lodge wurden wir vom Manager empfangen, den Angestellten vorgestellt und kurz durch das Hauptgebäude mit Küche, Essbereich & Aussichtsdeck geführt. Das Panorama (siehe oben) war wirklich kaum zu schlagen. Danach durften wir zu unseren Bungalows.

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Bereits beim Betreten fällt der erste Blick direkt auf die Fensterfront des Häuschens, von wo man eine wunderschöne Aussicht auf das tiefer liegende Umland der Lodge genießen kann. Der Bungalow verfügt über eine kleine Terrasse, ein großes Doppelbett & die entsprechende sonstige Möblierung für zwei Personen. Eine Besonderheit der Unterkunft ist definitiv die „Dusche“. Dem Safari-Thema entsprechend ist diese in Anlehnung an eine Außendusche konzipiert und nimmt quasi den kompletten Bereich um das Waschbecken im Badezimmer ein. Also ein ganzer Duschraum. Eine Außenduschen nur indoor – das hatte ich so auch noch nicht gesehen. Aber die Idee gefiel mir. Nachdem die Unterkunft in Augenschein genommen war, ging es wie (mittlerweile) gewohnt zum Buffet. Sowohl Service als auch das Essen und die Location an sich, waren hier mindesten genau so ausgezeichnet wie in der vorherigen Lodge. Generell ist die Lodge in Etosha mit ihren über 60 Einheiten etwas größer, sowohl auf die Kapazität an Betten, als auch auf die Fläche der Anlage bezogen. Die weitläufige Verteilung der Bungalows schützt die eigene Privatsphäre. Wenn man morgens vom Bett aus die ersten Sonnenstrahlen genießt, kann man wirklich auf den Gedanken kommen man wäre der einzige Gast der Lodge.

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Tag 5
Der fünfte Tag sollte ganz im Zeichen der Lodge stehen. Ich startete etwas später als sonst in den Tag, was den Nebeneffekt hatte, dass es nur eine Hand voll Frühstücksgäste zu diesem Zeitpunkt gab. Nach dem Frühstück sichtete ich die Fotos und rekapitulierte die letzten Tage. Die meiste Zeit verbrachte ich auf der Aussichtsplattform der Anlage – bei Weitem nicht der schlechteste Arbeitsplatz den man haben kann. So plätscherte der Tag vor sich hin und man traf sich abends wieder zum Buffet.

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Wie wäre es mit einem Game Drive?

Die Möglichkeiten an Aktivitäten die man in Namibia erleben kann sind schier unbegrenzt. Ein ganz besonderes Erlebnis und typisch für Namibia ist der sogenannte Game Drive. Dieser Game Drive ist ein wichtiger Bestandteil einer Safari, denn Safari bedeutet ganz einfach auf Suaheli Reise. So kann man zum Nachmittag die Lodge mit dem Game Drive Fahrzeug und Guide verlassen und anschließend einen wundervollen Sundowner in der Natur und Landschaft genießen. Die Fülle an verschiedenen Tieren, Flora & Fauna und Berichten über die traditionelle Lebensart der jeweiligen Stämme lädt zum Träumen ein. Während dem Game Drive der Namushasha River Lodge von Gondwana Collection kann man Nilpferde, Giraffen, Krokodile, Springböcke und vieles mehr entdecken. Das besondere ist, dass man im anliegenden Bwabwata National Park den Kwando River vom Boot aus erleben kann, und anschließend auch mit dem Jeep durch die wunderschöne Landschaft des Parks fahren kann. Die Guides geben einem zu dem entdeckten Game spannende Informationen.

Leopard Game Drive Namushasha River Lodge

Leopard Game Drive Namushasha River Lodge

Der Guide lächelt als er den Leopard erblickt, denn dieser Anblick ist selbst für einen erfahrenen Guide äußerst selten und besonders. Dieser junge Leopard hat gerade erst seine Mutter verlassen um seine ersten eigenen Schritte zu tun. Ab etwa 4 Jahren werden Leoparden zu Einzelgängern und suchen Ihr Glück wie hier z.B. in der atemberaubenden Sambesi Region, im Bwabwata National Park.

Game Drive Namushasha River Lodge

Game Drive Namushasha River Lodge

Der Wechsel vom Boot des Kwando River auf den Game Drive Jeep wird mit Hilfe der Guides der Namushasha River Lodge ein Kinderspiel.

In Kürze gibt es weitere aufregende Videos und Bilder der Game Drives und Touren, die gerade erst begonnen haben.