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Ein (großes) Stück Heimat, Kalahari Trüffel & ein besonderes Fest – Teil II

Wer nun denkt, dass die Geschichte hier endet –  weit gefehlt.

Mit stolzen 84 Jahren beschloss Mburumba Kerina den Himmel seinenes Lebensabends mit ein einem weiteren Stern zu versehen. Zum einen wohl, um seinem turbulenten Leben keinen Abbruch zu tun und zum anderen, um einmal in seinem Leben noch eine traditionelle Hererohochzeit feiern zu können.

So kam es dazu, dass er Manni zur Hochzeit einlud und ihm die Möglichkeit bot, eine Geschichte über die Tradition der Hereros und sein Leben zu schreiben. Ich durfte spontan dem Spektakel beiwohnen und will die Chance nutzen um meine Eindrücke festzuhalten:

In mittlerweile gewohnter Manier wurde ich recht spontan gefragt, ob ich der Hochzeit beiwohnen wöllte… Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen! Ich organisierte mir noch schnell ein Zelt, die Sachen waren fix gepackt und so konnte es auch schon losgehen. Ich durfte mit Wolfgang Maidlinger die Reise Richtung Aminuis antreten. Wofgang, ein guter Freund von Manni, hat es wohl verdient einen eigenen Blogeintrag zu bekommen, daswegen werde ich hier nicht weiter auf ihn eingehen. Eine einzigartige Persönlichkeit; soviel sei schon mal verraten. (Wer gerne mehr über ihn & seine Reisen erfahren will, kommt hier zu seinen Reiseberichten.) Wir fuhren in einem Mercedes 190 von 1954 die 350km mit gemütlichen 90km/h – ohne Anschnallmöglichkeit wäre eine höherer Geschwindigkeit wohl auch unverantwortlich gewesen … Das Auto ist definitiv ein Blickfang und das alleine war schon ein einzigartiges Erlebnis.

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Um einmal den Bezug auf die recht kryptische Überschrift zu nehmen: Ein Blick unter die Motorhaube verriet, dass der Motor aus dem stuttgarter Mercedeswerk stammt; Nett. Der Mercedes ließ sich während keiner Sekunde der Hinfahrt seine über 60 Jahre anmerken.  File 08.06.17, 09 42 24                                                                                                                                                              Wir fuhren wieder einmal unendlich lange Straßen entlang und gelangten nach Gobabis, wo wir uns auch wieder mit Manni trafen, welcher nach uns in Windhoek gestartet war. Nach einem kurzen Stop ging es Richtung Süden.

Spätestens von da an kamen dann doch auch Zweifel auf, ob auf die Tankuhr Verlass sei; Sie hatte sich seit Windhoek nicht bewegt, aber noch fuhr das Auto ja.

Nach ein paar Kilometern stoppte Manni, der vor uns fuhr und verhandelte mit ein paar Leuten am Straßenrand. Ein weißer Sack wurde gegen ein paar Dollarscheine ausgetauscht & wir setzten unserer Fahrt fort. Beim Mittagessen an einem schattigen Plätzchen unter einem Baum wurde uns dann offenbart was sich in diesem Sack befand (der aufmerksame Leser mag unter Umständen schon selbst darauf gekommen sein…). Trüffel – In Namibia. Kurz mit Zwiebeln angebraten und gewürzt war es das perfekte Mittagessen: Schnell zubereitet und sehr lecker. Nach dem Essen wurde alles wieder zusammengepackt und wir konnten das letzte Stück zur Farm antreten. Einmal mussten wir noch nach dem Weg fragen, aber dann waren wir auch schon auf dem Hochzeitsgelände angekommen.

Nun muss man wohl kurz zwei grundsätzliche Sachen erklären, welche die Hochzeit betreffen. (Soweit sie mir richtig im Kopf geblieben sind und mir richtig erklärt wurden.): Es ist Brauch, dass sich Braut & Bräutigam vor der Trauung nicht bzw. nur bedingt (später mehr dazu) sehen dürfen. Diese “Trennung” sollte hier aber nochmal neue Dimensionen erreichen. Die gesamten Feierlichkeiten erstreckten sich in diesem Fall über einen Zeitraum von ca. drei Tagen und es gab ebenfalls drei verschiedene Schauplätze.

Wir sollten Donnerstag Nachmittag ankommen, um uns ein erstes Bild verschaffen zu können, bevor das eigentliche Spektakel losging:

Als wir ankamen befand sich der Prof. noch im ersten Lager seiner Familie. Dort wurden bereits Vorkehrungen getroffen, da am nächsten Morgen der gesamte Familienclan ein Lager in unmittelbarer Nähe (ca. 500m) zum Camp der Brautfamilie aufschlagen würde.

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Kerina beim Interview mit Manni

Die Braut selbst, befand sich zu diesem Zeitpunkt übrigens schon seit knapp 4 Tagen in einem kleinen, sehr schön dekorierten Zimmmer, wo sie von den Ereignissen um sie herum relative wenig mitbekam. Da am Donnerstag aber noch kein offizielles Program anstand, nutzten wir die Zeit um unser eigenes Lager in sicherer Entfernung aufzuschlagen, Feuerholz zu sammeln & das Abendessen zuzubereiten. So ging der erste Tag recht entspannt zu Ende.

Der Freitag sollte im Zeichen der Aussteuer stehen. Uns wurde mitgeteilt, dass Kerinas Familie zwei Kühe & einen Gedbetrag dem Vater der Braut überbringen würde. Sofern die Kühe zahm waren, würde man Sie zu Fuß in das Lager der Braut bringen (ca. 1km entfernt) und wenn nicht, auf der Ladefläche eines Pick-Ups. 50% der Kühe waren wohl nicht ganz mit dem Tausch einverstanden, dewegen wurden beide liebevoll auf die Ladefläche eines Bakkies verbannt.

Erst einmal am Lager der Brautfamilie angekommen, besagt die Tradition, dass die Kühe das letzte Stück alleine in den Kraal der neuen Besitzer finden müssen. Beide Geschenke wurden losgebunden und waren von da an auf sich alleine gestellt. Die eine Kuh fand wohl Gefallen an dem Gedanken, sich zu ihren Artgenossen, welche sich bereits im Lager der Familie befanden, zu gesellen. Die andere Kuh bahnte sich durch die schreiende Menschenmenge ihren Weg in die Freiheit und verschwand vorerst in der Ferne.

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Rodeo anyone?

Es dauerte nicht lange bis sich zwei Fahrzeuge auf die Jagd begaben und kaum 10 Minuten vergingen, bevor die Kuh wieder eingefangen war. Teil dieser Übergabe ist auch das Feilschen beider Parteien. Da wird dann diskutiert, ob die Summe an Geld angemessen ist, ob die Kühe fett genug sind und man tut so als würde Geld vom vereinbarten Betrag fehlen. Alles wohl als Zeichen vermeindlicher Überlegenheit oder eben ein Kräftemessen beider Parteien. Tradition muss wohl eben gelebt werden, komme was wolle.

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Die Übergabe der Mitgift

An diesem Abend war es dem Bräutigam auch zum ersten Mal erlaubt die Braut für eine kurze Zeit zu sehen. Damit sollte dieser Tag für uns dann auch vorerst beendet sein und wir konnten uns bereits auf den nächsten Tag vorbereiten.

Der Samstag began mit dem Schlachten je einer Kuh pro Familie. Anschließen wurden Teile der Rippen und ein Stück Niere ausgetauscht, um einen Vergleich beider Kühe zu ermöglichen.

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Die Übergabe der Rippen

Tatsächlich ist es wohl vorgeschrieben, dass eine Hochzeit mindestens so lange dauern muss, bis sämtliches Fleisch der geschlachteten Kühe verzehrt wurde. Bei 200-300 Hochzeitsgästen wohl keine wirkliche Hürde, aber dennoch eine interessante Regel. Wieviele Gäste genau an der Hochzeit teilnahmen weiß wohl keiner so genau, da sich zu keinem Zeitpunkt alle Besucher am gleichen Ort befanden. Während einer Zeremonie im kleinen Kreis wurde der Braut mit einer Brosche ein Stück Rinderfett am Kopfschmuck befestigt.

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Der besondere Kopfschmuck

Da ein ästhetischer Mehrwert ausblieb, muss die Symbolik wohl eine Bedeutung haben; So zumindest mein Gedanke. Leider konnte mir keiner der Anwesenden so genau erklären, was es damit auf sich hatte. – Schade eigentlich. Gegen Abend gab es noch Live Musik & es wurde ausgiebig gefeiert. Das letzte Mal, als ich verschlafen auf die Uhr schaute und noch Musik lief, ware gegen 5 Uhr. (Es darf wohl bezweifelt werden, ob der Bräutigam noch bis zum Schluss mit dabei war.)

Am Sonntag fand nun endlich die eigentliche Hochzeit statt. Entgegen meiner Vorstellung, dass alle Gäste diesem Höhepunkt der Feierlichkeiten beiwohnen würden, fand sich lediglich der enger Familienkreis ein. Kiki wurde aus ihrem Häuschen geführt und durfte neben Prof. Kerina Platz nehmen. Es war ihr jedoch nicht erlaubt, auf Augenhöhe mit ihrem nun Ehegatten zu sitzen, deswegen nahm sie auf dem Boden Platz.

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Braut (der weiße Schleier) & Bräutigam während der Hochzeitszeremonie

Es wurden traditionelle Lieder gesungen und es gab einen Pfarrer, der eine Predigt hielt. Nach der Zeremonie durfte das Ehepaar nun gemeinsam ins Lager des Bräutigams gehen. Hier nahmen wir noch einige Fotos vom Paar auf und verabschiedeten uns dann von der Hochzeitsgesellschaft. Wir hatten schießlich noch einen weiten Weg vor uns.

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Der Rückweg verlief absolut reibungslos und gegen Nachmittag waren wir wieder in der Hauptstadt. Abschließend kann man wohl sagen, dass die Hochzeit ein unglaubliches Erlebniss war. Eine once in a lifetime experience; wenn man so will. Per se war es eher kein Fest für Braut & Bräutigam selbst, sondern ein Ereigniss für die Gemeinschaft. Diese Aussage ist überhaupt nicht negativ zu interpretieren. Es gibt der Hochzeit nur eben einen anderen Fokus, beziehungsweise Stellenwert. Sofern man jemals die Möglichkeit bekommt einer solchen Veranstaltung beiwohnen zu dürfen, würde ich es auf jeden Fall empfehlen. Somit beende ich nun auch diesen Blogeintrag und bin gespannt was die verbleibende Zeit in Namibia für mich bereit hält.

Ein (großes) Stück Heimat, Kalahari Trüffel & ein besonderes Fest – Teil I

So oder so ähnlich lässt sich wohl das Erlebte der vergangen Tage zusammenfassen.     Aber nun ganz von vorne:

Anfangen sollte ich wohl 1932 in Tsumeb, als Mburumba Kerina das Licht der Welt erblickte. Ein Kind, dessen Vorfahren bereits  1846  ins  südliche Afrika kamen. Kerina ist ein Nachfahre des Händlers, Jägers & Abenteurers, Frederick Thomas Green. Dieser stammte wiederum ursprünglich aus Kanada und kam über Umwege final ins Damaraland in Namibia. Der Nachname Green wurde von den Hereros über Generationen hinweg falsch ausgesprochen und so nach und nach zu Kerina. Laut eigenen Angaben fließt durch seine Adern sowohl englisches & deutsches Blut, sowie das von Ovambos und Hereros. Letztere Bevölkerungsgruppe soll später noch eine zentrale Rolle spielen.

Aber mehr zu Kerinas Leben: In Walvis Bay aufgewachsen, in Windhoek zur Schule gegangen, druch mehrere glückliche Umstände in der Lage gewesen in den USA zu studieren und seinen PHD hat Kerina 1962 in Indonesien erlangt.

Man kann die ersten 30 Jahre seines Lebens also durchaus als bewegt bezeichnen. Nach einem Gespräch mit dem damaligen indonesischen Presidenten kam dort wohl auch zum ersten Mal der Gedanke auf, seinem Heimatland einen neuen Namen zu geben. In einem Interview meinte er dazu, dass “nur Hunde und Sklaven von ihren Herren benannt werden” und deswegen Süd-West Afrika einen neuen Namen bräuchte. Kein leichtes Unterfangen in einem Land in dem so viele unterschiedliche Ethnien zusammenleben. Kerina setzte sich auch bei den Vereinten Nationen für die Unahängigkeit Süd-West Afrikas ein. In diesem Zusammenhang entwickelte sich hier auch der Name Namibia.

Soweit so gut, soviel zum Prof, wie er hier von allen genannt wird. Das Land links über Südafrika wurde unabhängig, viele Jahre gingen ins Land und die Namibier vergaßen ihren Namensgeber.

Es sollte noch einige Zeit vergehen, bis Manni Goldbeck auf die Geschichte des engagierten Porfessors stieß und für die Gondwana Collection ein Video erstellen ließ. Darin erzählt der Prof. seine Geschichte und wie er auf den Namen Namibia kam. Die Resonanz war überwältigend und der Staat entlohnte Ihn (wenn auch reichlich verspätet) mit einem schönen Haus in Windhoek und einer eigenen Farm.

Happy End ?

Canyon Klipspringer Trail – Teil II

Bereits kurz nach Sonnenaufgang versammelten sich alle beim Frühstück und nach frischem Kaffee und Rusks konnte es auch schon losgehen. Wir fuhren ungefähr eine ¾ Stunde, bis wir an einem kleinen Zufluss des Löwen Rivers abgesetzt wurden. Ab dann ging es Richtung Camp Battlesnake, dem Quartier für die erste Nacht. Es standen uns 14 Kilometer durch den Canyon bevor. Nach einer knappen halben Stunde hatten wir bereits die erste Begegnung mit einem Bewohner des Canyons. Eine Puffotter begrüßte uns fauchend, als wir knapp 2 Meter entfernt von ihr vorbeiliefen. Wir durchquerten tiefe Schluchten und kletterten ein paar ausgetrocknete Wasserfälle hinunter, bis wir schließlich an der Mündung des Löwen Rivers ankamen. Dort legten wir eine längere Pause ein, bevor wir dann dann wieder dem Canyon folgten. Nach einigen Flussüberquerungen kamen wir an die Stelle, an der wir wieder den Canyon verlassen sollten. Der Weg zum Rand führt uns an eine mehrere Meter hohe Felswand. Geschickter Weise befand sich hier eine Leiter, über die wir den Canyon verlassen konnten. Die restliche Strecke verlief entlang des Canyonrandes und führte uns dann zum Camp. Jeder konnte sich eine der kleinen Hütten aussuchen und wir versammelten uns gegen später wieder, um gemeinsam zu grillen. Es ist wirklich ein Luxus nach einer langen Wanderung am Camp anzukommen und Grillfleisch, sowie kaltes Bier in Kühlboxen vorzufinden. Die warme Dusche und noch dazu die Aussicht auf den Canyons – einfach unbezahlbar. Erschöpft von der Wanderung, hielt es keiner all zu lange am Lagerfeuer aus & gegen 22 Uhr waren alle bereits im Bett. Tag 1 der Wanderung, und damit auch der längste Abschnitt der Wanderung, war damit beendet.

Bei Sonnenaufgang wachten die meisten auf. Nicht weil man unbedingt ausgeschlafen war, sondern vor allem um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Der Sonnenauf- und untergang am Canyon ist wirklich ein unvergessliches Erlebniss. Als ich die Küche betrat, köchelte bereits das heiße Wasser für den Kaffe auf dem Gasherd. Was will man mehr? Nach dem Frühstück, ging es dann auch schon wieder los. Wir bahnten uns den Weg in den Canyon und folgten hierbei einem alten Zebrapfad. Beim Abstieg ist wirklich Vorsicht geboten, aber man erreicht recht schnell das Flussbett. Als wir wieder dem Fluss folgten, kamen wir an Felsgravuren und Steinkraale vorbei.  Letztere wurden von den früheren Bewohnern des Canyons genutzt wurden, um ihre Ziegen vor Raubtieren in der Nacht zu schützen.

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Nach ein paar Flussüberquerungen und einer kurzen Badepause waren wir auch schon am Koelkrans Camp angekommen. Es befindet sich auf der linken Seite des Flusses im Schatten einer Felswand. Den restlichen Tag verbrachten wir mit einer Paddelboottour, einem Abstecher zur Tamatie Kloof und gegen später ging es zum Sundowner auf den “Hausberg”. Von der Küche aus führt ein kleiner Pfad zu einer Steinbank von der man eine wunderschöne Aussicht hat. Der perfekte Abschluss für die heutige Etappe.

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Koelkrans Camp

Tag 3 begann wieder bei Sonnenaufgang. Leider bemerkte ich erst jetzt, dass es hilfreich gewesen wäre das Mosquitospray zu benutzen… Unsere Sachen waren schnell in den großen Transportbehältern verstaut und so konnten wir auch wieder starten. Die letzte Etappe mit ihren 9km gingen wir sehr ruhig an. Ich speicherte, wie auch schon an den Tagen zuvor, die Koordinaten der wichtigsten Wegpunkte auf dieser Etappe. Die Punkte sollen den Wandergruppen in der Zukunft bei der besseren Orientierung helfen.

File 30.05.17, 14 34 24Nach einiger Zeit konnte man auch schon das Quartiert für die letzte Nacht am Rand des Canyons erblicken: Das Horseshoe Camp. Spätestens dann wurde einem auch bewusst, dass die anstrengenste Passage erst noch bevorstand. Die einzige Möglichkeit um den Canyon an dieser Stelle zu verlassen, ist ein alter Zebrapfad. Dieser führt recht kompromisslos und direkt zum Rand es Canyons.  Der Aufstieg ist zwar in 20 Minuten zu bewältigen – die haben es aber in sich. Oben einmal angekommen, dauert es noch eine ganze Weile bis man endlich am Camp angekommen ist. Das Horseshoe Camp verdankt seinen Namen, den im Halbkreis angeordneten Hütten. Von hier aus kann man noch einen kurzen Ausflug zu einem ausgetrockneten Wasserfall machen, welcher häufig von Tieren frequentiert wird. Die Unterkunft, direkt am Rande des Canyons, ist  wirklich der perfekte Ort um die Wanderung ausklingen zu lassen. Der Blick von den Duschen in den Canyon hinunter sucht seines Gleichen.

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Eine der Hütten des Horseshoe Camps

Der Canyon Klipspringer Trail ist wirklich ein einmaliges Erlebnis. Die relativ kurzen Distanzen von Camp zu Camp ermöglichen es einem den Canyon auf eine ganz andere Art und Weise erleben zu können. Hier kann man sich wirklich die Zeit nehmen und den Canyon richtig genießen. Wer natürlich eine physische Herausforderung sucht, sollte wohl eher die klassische Route ab Hobas in Betracht ziehen. Der Canyon Klipspringer Trail ist nichts desto trotz eine Alternative die sich sehen lassen kann.

Der Canyon Klipspringer Trail – Teil I

Wer in Namibia wandern möchte, muss es schon wirklich wollen. Landschaftlich zwar absolut reizvoll, aber das Klima bietet bei weitem nicht die optimalen Voraussetztungen. Der mitteleuropäische Wanderliebhaber ist da Anderes gewohnt. Schon wenige Stunden nach Sonnenaufgang in den Sommermonaten wird es bereits sehr heiß. In der Dunkelheit wandert es sich nicht besonders gut und es kann empfindlich kalt werden. Mittlerweile gibt es zwar im ganzen Land einige Touren, aber für den, der im Fish River Canyon wandern wollte,  gab es vermeindlich nur eine Option: Die klassische Route von Hobas nach Ai-Ais, 5 Tage, Campen im Canyon & die komplette Ausrüstung muss selber getragen werden. Für Touristen, welche aus Übersee nach Namibia kommen & sich bevorzugt mit Mietwagen und Dachzelt durch die Gegend bewegen, ist das keine wirkliche Option. Wie gesagt: Möglich –  ja, aber es hätte einem schon sehr viel daran liegen müssen. Diejenigen, welche etwas intensivere Nachforschungen bezüglich dem ‘Fish River Canyon Hike’ angestellt hatten, sollten früher oder später auf den ‘Mule Trail Hike” gestoßen sein. Eine bequeme Alternative: Die Wanderung umfasste 3 Nächte, wobei eine Eselskaravane alle persönlichen Gegenstände durch den Canyon transportierte. Nachdem die Esel nun ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten haben, gibt es eine neue Möglichkeit den Canyon zu erleben: Den Canyon Klipspringer Trail. Diese Wanderung wird durch Slackpacking sehr komfortabel & unkompliziert gemacht. Also die perfekte Möglichkeit für Touristen den Fish River Canyon zu erkunden.

Im Rahmen der Vermarktung dieses neuen Trails, eröffnete sich mir die Möglichkeit, diese Wanderung miterleben zu dürfen:

Ich trat meine Reise von Windhoek aus an und fuhr erstmal bis Anib. Die neu renovierte Lodge, gefällt mir sehr gut und es ist der perfekte Zwischenstop, wenn man in den Süden will oder von dort kommt. Nach einer Stärkung am Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ging es dann zur Canyon Lodge – der Mutter der Gondwana Lodges.

Zugegeben: Das Wetter hätte besser sein können, aber die Aussicht war dennoch einmalig.

Zugegeben: Das Wetter hätte besser sein können, aber die Aussicht war dennoch einmalig.

Nach einer langen Fahrt durch eine sehr monotone und karge Landschaft offenbart sich die Canyon Lodge als idyllisches Paradies, fern ab von jeglichem Alltagsstress. Bis dato meine Lieblingslodge. Hier sollte ich also noch einen Abend verbringen, um mich mit einer Autorin zu treffen, welche über die Wanderung schreiben würde. Ron Swilling is gebürtige Südafrikanerin und schreibt vor allem über das Reisen im südlichen Afrika.

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Der Blick vom Bett

Am nächsten Tag ging es noch nach Hobas, zu den Aussichtspunkten am Canyon. Danach legten wir noch einen Stop im Roadhouse ein, was ich jedem Besucher des Canyons auch nur wärmstens empfehlen kann. Das Klipspringer Base Camp erreichten wir pünktlich zum Sundowner. Der Rest wartete dort bereits auf uns. Es wurde noch zusammen gegrillt und es blieb genug Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen. Wir waren insgesamt sieben Personen: Meg, Stef & Brooke – drei Freundinnen, welche gerade eine Reise durch Namibia machten, Evelyn – eine alleinerziehende Mutter aus Windhoek mittleren Alters, Cecil – unser Guide, Ron und meine Wenigkeit.

TBC

 

The Kalahari Experience

Tag 1

Mittwochvormittag: Ein normaler Arbeitstag beginnt (?). Gegen 7.50 komme ich im Büro an, gegen 8.30 kommt die Frage auf, ob ich am gleichen Tag noch mit auf eine Lodge im Süden des Landes fahren möchte. Ich muss nicht lange überlegen, bis meine Entscheidung feststeht. Also alles wieder zurück auf Start. Ich packe schnell meine sieben Sachen, damit es pünktlich um 11 Uhr bei Gondwana losgehen kann. Ich darf Manni,einer der Gründungsväter von Gondwana Collection, auf seiner Fahrt begleiten. Er ist auf dem Weg zum Kalahari Farmhouse, wo GC immer am Anfang des Jahres eine Fortbildung für Mitarbeiter mit hervorragenden Leistungen organisiert. Dieses recht junge Projekt fördert interne Mitarbeiter, um mehr Führungspositionen mit lokalem Personal besetzen zu können. Die Fahrt zur Lodge zeichnete sich aus durch lächerlich gerade Straßen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Das Kalahari Farmhouse liegt gut 300 Kilometer (ca. 3h Fahrt) südöstlich von Windhoek. Zu erreichen ist sie ganz einfach über die B1 & C20. Die kleinen, im Farm-Stil gehaltenen, Häuschen bilden einen Ring um das Hauptgebäude. Die 11 Chalets verfügen alle über einen eigenen Kamin, sodass man auch im namibischen Winter nicht frieren muss. Ich frage mich tatsächlich ob ein Kamin hier überhaupt notwendig ist. Regelmäßig wird mir aber von ausgewanderten Deutschen berichtet, dass sie selten so gefroren hätten wie in ihrem ersten „Winter“ in Namibia. Das werde ich in den kommenden Monaten wohl oder übel noch am eigenen Leib erfahren. Innerhalb dieses Ovals aus Häusern befinden sich mehrere große Palmen und andere Bäume, welche der Lodge Schatten spenden – eine kleinen Oase am Rande der Kalahari. Dieses Paradies verdankt seine Existenz den artesischen Brunnen in der Gegend um Stampriet. Die natürlichen Wasserquellen ermöglichen auch die Üppigkeit der Vegetation auf der Farm. Das Farmhouse trägt seinen Namen auch nicht zu Unrecht. Von hier aus werden die übrigen Gondwana Lodges mit Fleisch, Käse & Gemüse versorgt. Wenn man das nicht weiß, wird es einem aber kaum weiter auffallen. Den Rest des Tages verbringe ich mit der Begehung des Geländes. Ab und an schaue ich auch bei der “Academy” vorbei. Geleitet wird die Veranstaltung von der HR-Managerin, welche ich bereits im Zuge meines Bewerbungsprozesses kennenlernen durfte und einer externen Mitarbeiterin. Gegen 19 Uhr gibt es im Restaurant ein gemeinsames Abendessen, bei dem ich mit einigen Seminarteilnehmer ins Gespräch komme. Es war sehr interessant zu sehen, von welchen Lodges die einzelnen Teilnehmer kamen. Einige wenige kannte ich noch von meinem letzten Trip. 

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Chalet, Kalahari Farmhouse

Tag 2

Da ich erst seit wenigen Wochen bei Gondwana bin, wollte ich heute die Chance nutzen und selbst an der “Academy” teilnehmen. Diese beginnt jeden Tag um 8 Uhr. Der für mich relevantere Teil sollte aber erst nach dem Mittagessen stattfinden. So hatte ich also vormittags noch genug Zeit, um die Anlage weiter zu erkunden und eine Weile am Pool zu verbringen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen sollte es dann endlich auch für mich mit der “Academy” losgehen. Manni berichtete über die Anfänge von Gondwana am Fish River Canyon und das Rebranding, dass vor ein paar Jahren stattfand. Er ermöglichte uns Einblicke in den aktuellen Tourismus in Namibia, in Afrika und weltweit. Vier Stunden und mehrere (wirklich!) interessante Powerpointpräsentationen später, war das Seminar für heute beendet. Zum Abendessen fuhren Manni & ich dieses mal auf die nahegelegene Kalahari Anib Lodge. Danach ging es wieder zum Farmhouse und ich unterhielt mich noch eine Weile mit den Seminarteilnehmern. Die meisten waren auch sehr darum bemüht englisch miteinander zu reden, da meine Afrikaanskenntnisse noch recht bescheiden sind. Ich war – wieder einmal – beeindruckt von der Herzlichkeit der Namibier, mit der man hier in bestehende Cliquen aufgenommen wird.

Dinner Bufet auf der Kalahari Anib Lodge

Dinner Buffet auf der Kalahari Anib Lodge

Tag 3

Nach einem kurzen Frühstück durfte ich den restlichen Tag an der Fortbildung teilnehmen. Manni berichtet dieses Mal unter anderem von Gondwanas Marketingstrategien, was natürlich für mich von höchster Relevanz war. Dafür, dass es für mich eigentlich nicht geplant war an dem Seminar teilzunehmen, war der Inhalt nahezu perfekt auf meine Tätigkeit abgestimmt. Es sind wohl genau diese Zufälle, welche meine Zeit hier in Namibia so interessant & abwechslungsreich machen. It just works – somehow.  Gegen später war auf der Ani Lodge noch ein Sundowner Game Drive geplant. Während dem knapp dreistündigen Ausflug sahen wir in etwa so viele Tiere, wie während dem ganztägigem Game Drive im Etosha NP. Das hätte ich so auch nicht erwartet. wir entdeckten noch ein Straußenei, das unbeschützt im Busch lag. Wie unser guide uns erklärte, war es aber ein unbefruchtetes Ei, weswegen es auch in Ordnung war, es in die Hand zu nehmen. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir eine Düne, von der wir eine wunderschöne Aussicht hatten.

Sundowner

Sonnenuntergang in der Kalahari

Straußenei

Ein Straußenei = ca. 24 Hühnereier

Mittlerweile kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass Gondwana seinen ganz eigenen Standart hat. Sei es Personal, Entertainment, Service, Unterkunft oder Verpflegung: das Gesamtpaket passt einfach und man wird nicht enttäuscht. Die Game Drives, welche ich während meiner letzten Reisen nach Namibia mitmachen durfte, waren zwar nicht schlecht, aber in der Regel nicht so gut wie die, der Gondwana-Guides. Es gelingt ihnen einfach spielend, eine Balance zwischen Fachwissen, Anekdoten & Spaß zu halten. Nach der Safari ging es noch zum Dinner Buffet. Dort blieben abermals kaum Wünsche offen. Meiner persönlichen Meinung nach, war das Essen auf der firsch renovierten Anib Lodge, bis jetzt sogar das beste der Lodges, welche ich bis dato besuchen durfte. (Klagen auf sehr sehr hohem Niveau.) Später setzte ich mich noch ans Lagerfeuer und traf auf ein paar Touristen, welche ich bereits von der Etosha Safari Lodge kannte. Sie berichteten mir, was sie seit dem noch alles erlebt hatten und waren sichtlicht betrübt darüber, dass es ihre (vorerst) letzte Nacht im Land sei. Namibia hatte eine weitere Gruppe in seinen Bann  gezogen wurden. Als sich auch die Letzten vom Lagerfeuer zurückzogen, ging ich zu meinem Zimmer und setzte mich noch eine Weile auf die Terasse, von wo ich mir den Sternehimmel anschaute. Es war wirklich zu beeindruckend um schlafen zu gehen.

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Tipp: Sundowner Game Drive

Tag 4

Direkt nach dem Frühstück ging es auch schon wieder los nach Windhoek. Während der Rückfahrt redete ich mit Manni über Gott und die Welt und die Zeit verging wie im Flug. Einen Tankstop und ein “Porkchop” später, waren wir auch schon wieder in der Hauptstadt. So ging auch diese Reise vorüber und ich freue mich schon auf die nächste.

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Rückfahrt nach Windhoek

Die Damara Mopane Lodge by Gondwana – ein Reisebericht

Nach einer knappen Woche geht es für mich auch schon für 7 Tage auf 2 der 17 Lodges, welche die Gondwana Collection mittlerweile umfasst. Um mir direkt ein besseres Bild von der Arbeit vor Ort auf den Lodges machen zu können werde ich also nun „Urlaub“ machen – auch nicht schlecht. Also schnell alles Nötige zusammensuchen:

•ein paar Sachen zum anziehen

•Sonnencreme (!)

•Wanderschuhe

•Proviant für die Pad (Weg)

•…

Tag 1:

Pünktlich um 9 Uhr (African Time) sollte es also losgehen. Sprich frühestens um 10 Uhr oder eben irgendwann im Verlaufe des Vormittags. Überraschenderweise kam noch eine neue Praktikantin dazu, um so besser! Als die Sonne dann im Zenit stand, setzten sich die Reifen des LKWs in Gang und unsere über 400km lange Fahrt begann. Der Fahrer des Transporters, Dennis, arbeitete bereits seit über 3 Jahren für Gondwana & war schon früh am Morgen nach Windhoek aufgebrochen. Da er die Strecke in der Woche mehrfach fahren darf, kannte er sie natürlich schon auswendig. Die Entfernung von jeder Stadt auf unserem Weg zur nächsten kannte er aus dem Effeff.
Es war beeindruckend die sonst so karge Landschaft nun mal in sattem Grün erstrahlen zu sehen. Manche der Flüsse führten sogar noch Wasser, was Dennis mehrfach mit Erstaunen bemerkte. 5 1/2 h und 2 Tankstops später fuhren wir durch das Eingangstor der Damara Mopane Lodge. Erst einmal angekommen wurden wir dem Staff vorgestellt & zu unseren Unterkünften gebracht. Die 60 Häuschen der Lodge sind im Halbkreis um den riesigen Pool der Anlage angeordnet. Vor der Veranda einer jeden Unterkunft liegt ein eigener Garten wo die unterschiedlichsten Gemüsesorten, Kräuter & Blumen angepflanzt werden. Die Häuser selbst sind modern und geräumig eingerichtet und lassen eigentlich keine Wünsche offen: eine große ebenerdige Dusche, ein breites Doppelbett, Klimaanlage & ein Safe in dem man auch gut Kamera + Laptop unterbringen kann. Es wird einem also ermöglicht die Zeit auf der Lodge auf eine sehr angenehme Art & Weise zu verbringen. Nachdem wir uns alle eingerichtet hatten, ging es auch schon zum Buffet & was soll ich sagen. Neben diversen Fleischgerichten gab es etliche Beilagen von denen eine besser als die andere schmeckte. Das täglich wechselnde Buffet am Abend wird zum größten Teil aus lokalen Zutaten zubereitet, aber beschränkt sich nicht nur auf diese. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Bei einem Getränk an der hauseigenen Bar oder auf der „Sundowner“-Plattform, die sich etwas erhöht am Hang eines Berges befindet, kann man den Abend perfekt ausklingen lassen. Gesagt – getan. Dann aber auch ab ins Bett. Für den nächsten Tag hatten wir eine Wanderung geplant und wollte noch los bevor es zu heiß wurde.

Tag 2:

Wir hatten uns auf 7.30 am Hauptgebäude verabredet. Auch das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen: von allen möglichen Müslizutaten, über handgemachte Brötchen zu den Klassikern wie Bacon & Eggs hat es an nichts gefehlt. Frisch gestärkt ging es dann also in den Busch. Der Trampelpfad zog sich durch das umliegende Buschland der Lodge. Glücklicherweise war der Trail recht gut beschildert, auch wenn wir ab und an etwas länger suchen mussten um die nächste Markierung ausfindig zu machen. Die gelben Pfosten waren auch von größter Bedeutung, da wir ohne sie komplett die Orientierung verloren hätten. Die naheliegende Erhebung an der sich auch der Aussichtspunkt für den Sundowner befindet, diente aber immerhin als weiterer Anhaltspunkt. Gleich zu Beginn konnten wir eine Springbokherde ausmachen, diese sollte uns aber während unserer Wanderung nicht nochmal begegnen. Wir brauchten für den Hiking Trail etwas mehr als eine Stunde und dieser sollte wohl eher als ausgedehnter Spaziergang angesehen werden. Den Rest des Tages konnten wir frei in der Anlage verbringen, da es in der Lodge selber nicht all zu viel zu tun gab. Am Abend gab es wieder ein opulentes Buffet. Dieses Mal mit Oryx Steak, Hühnerfleisch, Couscous, Gemüse & vielem mehr.

Tag 3:

Heute wollten wir noch die andere Strecke, die auf der Homepage der Lodge genannt wird, ablaufen. Dieses mal war das Ziel der kleine Berg direkt neben der Lodge. Ausgeschrieben waren 2-3 Stunden, was für den kleinen Aufstieg sehr viel erschien. Oben erstmal angekommen zog sich der Pfad aber noch ein gutes Stück, bis er an eine Stelle führte, wo sich ein schönes Panorama auftat. Auch wenn es wohl schon Sichtungen von Schlangen auf der Strecke gab, lohnt sich der kurze Aufstieg auf jeden Fall. Die Aussicht von ganz oben bietet natürlich nochmal einen besseren Blick auf die ganze Landschaft (auch wenn diese zugegebenermaßen recht monoton erscheint). Ich würde den Rundweg aber trotzdem jedem empfehlen der die Zeit erübrigen kann. Wir haben knapp 2 Stunden (ohne größere Pausen) benötigt & Schlangen haben wir auch keine gesehen. 🙂 Nach der Wanderung ging es zur Abkühlung erstmal wieder in den Pool. Da viele Gäste der Lodge Teil einer Reisegruppe sind und diese tagsüber in der Regel Programmpunkte abarbeiten dürfen, trifft man Mittags nicht all zu viele Touristen auf der Anlage. Trotzdem biete die Küche eine kleine Auswahl an Salaten und Hauptgängen an, um es sich auch mittags gutgehen zu lassen. Gegen Abend durften wir den Service bei der Essensausgabe unterstützen und kamen so auch mit einigen Gästen ins Gespräch. Diese berichteten von ihren Erfahrungen, welche sie bist dato auf ihrer Reise gemacht hatten. Viele planten bereits ihren nächsten Trip ins südliche Afrika. Ein Stop in Namibia durfte aber natürlich nicht fehlen. Bedingt durch einen aufziehenden Sturm fiel nach dem Essen zwischenzeitlich der Strom auf der Lodge aus und wie das nunmal so ist, wollte der Generator auch nicht anspringen. Wie die Managerin der Lodge mir am nächsten Morgen aber sagte, „seien es genau diese Momente, welche die Arbeit für sie hier so interessant machten. Man sei eben auf sich alleine gestellt, müsste selber aktiv werden und könne sich nicht immer auf Hilfe von außerhalb verlassen.“ Wir haben die Managerin Steffi als sehr freundliche, offene und zuvorkommende Person kennengelernt und können jedem nur empfehlen, wenn sich die Möglichkeit bietet, mit ihr ins Gespräch zu kommen.
So ging auch der (hoffentlich nur vorerst) letzte Tag auf der Lodge zu Ende.

TBC

Warum Namibia das perfekte Land für ein Praktikum ist.